Dienstag, 7. März 2017

(Leseeindruck) "Throne of Glass - Die Erwählte" von Sarah J. Maas

 
(Wer ein bisschen auf meinem Blog stöbert, wird sehen, dass es zu diesem Buch bereits eine Rezension gibt. Diese ist allerdings schon 4 Jahre alt und einiges, was ich damals geschrieben habe, kann ich so nicht mehr unterschreiben. ) 

Nachdem ich „Das Reich der sieben Höfe“ beendet hatte, war ich so dermaßen begeistert von Sarah J. Maas, dass ich unbedingt Nachschub gebraucht habe. Naja und was hätte sich da besser angeboten, als zum ersten Band ihrer "Throne of Glass"- Reihe zu greifen – vor allem wenn man ihn bereits in seinem Bücherregal stehen hat ;) Ehe ich mich versah, war ich auch schon in die Geschichte eingetaucht und an der Seite unserer Ich-Erzählerin Celaene Sardothien, der gefürchtesten Assassinin von ganz Adarlan. Seit einem Jahr verbreitet sie allerdings keine Schrecken mehr, sondern kämpft in den Salzminen Endoviers, dem schlimmsten Gefängnis des Reiches, ums Überleben. Eines Tages bietet ihr Kronprinz Dorian die Möglichkeit ihre Freiheit wiederzuerlangen. Alles was sie dafür tun muss, ist an einem Wettkampf gegen 23 der gefährlichsten Männer des Landes anzutreten und einen nach dem anderen aus dem Weg zu räumen. Celaena willigt ein, obwohl sie den König Adarlans aufs Tiefste verabscheut. Aber diese Chance kann und will sie sich nicht entgehen lassen…

Damit beginnt eine abenteuerliche Reise, in dessen Verlauf Celaena mit allerhand Gefahren, Intrigen, Geheimnissen sowie unerklärlichen Zwischenfällen konfrontiert wird. Es hat zwar seine Zeit gedauert, bis richtig Spannung aufgekam, aber bis dahin war es keineswegs uninteressant oder langweilig. Im Gegenteil! Während ich alle Eindrücke in mich aufgesogen habe, bin ich nur so durch die Seite geflogen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Dass Celaena mir auf anhieb sympathisch war, ist wohl der größte Unterschied zum ersten Mal lesen. Ihre selbstgefällige und ein wenig kratzbürstige Art hat mich damals tierisch aufgeregt, dieses Mal mochte ich es sogar, dass sie so von sich und ihren Fähigkeiten überzeugt ist. Sie lässt sich nicht weder von Dorian noch von Chaol oder sonst irgendwem unterbuttern. Darüber hinaus mochte ich ihren Humor und die bissigen Kommentare, die sie immer wieder gerne von sich lässt. Ab und zu bekommen wir auch ihre weiche und gefühlvolle Seite zu sehen, was mir gezeigt hat, dass sie im Grunde auch nur ein ganz normales Mädchen ist. Viel öfter blitzt allerdings ihre Assassinen Seite hervor z.B. wenn sie sich mal wieder ausgemalt hat, wie sie diesen oder jenen außer Gefecht setzen muss, damit sie flüchten kann. Ich habe das nicht als grausam empfunden, sondern es hat mir gezeigt, dass sie wie jeder von uns bereit ist für ihre Freiheit zu kämpfen.

Dorian ist alles andere als der typische Prinz. Er ist bei den Frauen zwar äußerst beliebt und scheint das auch genau zu wissen, aber es ist jetzt nicht so, dass er dieses Wissen andauernd ausnützt und ständig am flirten ist. Er ist außerdem kein bisschen arrogant oder überheblich, sondern total bodenständig und nett. Desweiteren legt er einen Sarkasmus an den Tag, mit dem er genau mein Geschmack getroffen hat. Im Laufe des Buches habe ich zudem feststellt, dass er ein sehr tiefgründiger und starker Charakter, von dem wir noch einiges erwarten dürfen.

Chaol, den Captain der Leibgarde, mochte ich sogar noch einen Tick mehr als den Prinzen. Eher ist zwar eher der schweigsame Typ, doch Celaena hat es irgendwie immer geschafft ihn aus der Reserve zu locken. Beiden haben mir sehr gut zusammen gefallen, vor allem wenn sie sich einen Schlagabtausch geliefert haben.

Nach und nach haben sich auch dann die fantastischen Elemente eingeschlichen und der Geschichte zusätzliche Würze verliehen. Vor allem eine bestimmte Szene ist mir im Gedächtnis geblieben, da sie die Spannung und meine Neugier in die Höhe getrieben hat. Aber auch andere Szenen, deren Bedeutung sich noch nicht ganz aufgeklärt haben, waren nicht minder spannend. Und zu guter Letzt hat auch Prinzessin Nehemia zu mehr Spannung beigetragen. Man hat einfach von Anfang an gespürt, dass sie mehr weiß als sie gegenüber Celaena zu gibt.

Obwohl ich dieses Buch schon mal gelesen habe, bin ich über einige Namen gestolpert, da sie so kompliziert zum Aussprechen sind. Dass hat mich allerdings nur minimal beim Lesen ausgebremst und ist daher auch kein richtiger Kritikpunkt. Irgendwie hatten diese Namen auch etwas. Sie haben auf jeden Fall zu dieser neuen Welt, die ich betreten durfte und in der früher auch Magie geherrscht hat, gepasst. 

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- Sarina