Sonntag, 29. Januar 2017

(Leseeindruck) "Us - Du und ich für immer" von Sarina Bowen und Ellen Kennedy

 
 
Voller Vorfreude, aber auch mit ein wenig Bammel vor dem, was mich womöglich im Verlauf der Geschichte erwarten wird, habe ich mich ans Lesen gemacht. Nach wenigen Seiten war ich jedoch total an die Seiten gefesselt und absolut hin und weg von Jamie und Wes. Die beiden sind einfach ein tolles Pärchen! Ich liebes es die beiden zusammen zu erleben, vor allem da sie mir noch unzertrennlicher vorkommen als in „Him – Mit ihm allein“. Man hat selbst in den kleinsten Gesten gesehen, wie sehr sie sich lieben.

Der Humor kam zu Anfang ebenfalls nicht zu kurz. Gleiches gilt für ein paar ziemlich heiße Sexszenen.

Aber – wie man mit zunehmender Seitenzahl merkt – ist doch nicht alles so perfekt bei den beiden. Da Wes als Profi-Eishockeyspieler ständig unterwegs ist und auch Jamie mit seiner Jugendeishockeymannschaft immer mal wieder Auswärtsspiele bestreiten muss, verbringen sie nicht so viel Zeit miteinander wie sie es gerne hätten. Seit neuesten ist mit Wes Mannschaftskamerad Blake ein weiterer Störfaktor dazugekommen. Blake taucht immer wieder unangekündigt bei den beiden auf und zwar immer dann, wenn es am unpassendsten ist. Am meisten belastet die beiden jedoch, dass sie ihre Liebe immer noch nicht öffentlich machen können. Vor allem Jamie ist es, der das ganze Versteckspiel langsam aber sicher leid ist. Ich konnte Wes Gründe voll und ganz nachvollziehen. Sobald er sich als schwul outen würde, würden sich die Medien nur noch damit beschäftigen und seine sportlichen Leistungen würden in Hintergrund rücken, ja nur noch nebensächlich sein. Ich konnte aber auch Jamies Seite verstehen, wobei ich es blöd von ihm fand, dass er mit Wes nicht über seine Gefühle gesprochen hat. Hätte er das getan, dann wäre ihnen und mir eine Menge Herzschmerz erspart geblieben.

Es gab im weiteren Verlauf Wendungen bzw. eine im Speziellen, bei der ich gedacht habe, dass sich nun meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten werden. Und in diesem Augenblick war ich ziemlich sauer auf Sarina Bowen und Ellen Kennedy. Meine Wut ist jedoch wieder etwas abgeflaut. Jede Liebe bzw. Beziehung besteht nun mal aus Höhen und Tiefen, wobei sich gerade in schweren Zeiten zeigt, wie stark der Zusammenhalt wirklich ist.

Als ich weitergelesen habe, gab es wieder Momente, in denen ich mich geärgert habe. Sarina Bowen und Ellen Kennedy haben Jamie eine Veränderung durchmachen lassen, sodass ich ihn teilweise gar nicht mehr erkannt habe. Obwohl später aufgeklärt wurde, weshalb er sich so verhalten hat und ich diese Erklärung auch nachvollziehen konnte, hat das einen bitteren Geschmack bei mir hinterlassen.

Blake fand ich am Anfang ein wenig nervig, aber mit der Zeit habe ich ihn immer lieber gewonnen. Er ist zwar manchmal ein bisschen schwer von Begriff, doch er hat das Herz am rechten Fleck. Außerdem hat er sich – als es hart auf hart kam – als sehr guter Freund für Jamie und Wes herausgestellt. Ich würde mich wirklich freuen, wenn er vielleicht ein eigenes Buch bekommen würde :)

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- Sarina