Freitag, 12. Juli 2013

[Montagsfrage]

Hallo ihr Lieben,

ich weiß es ist schon ein bisschen her seit ich meine letzte Montagsfrage beantwortet habe. Auch jetzt bin ich eigentlich wieder zu spät dran, aber als ich diese bei paperthin gelesen habe, musste ich meinen Senf einfach dazu beigeben. 



Und zwar dreht sich diese Woche alles darum: Was geht dir beim Lesen total auf die Nerven? Welche Dinge kannst du nicht mehr lesen?

1. Die wohl in letzter Zeit beliebstesten Stereotypen in der (Erotik-) Literaturwelt:

Er, steinreich (meistens Millionär), gutaussend, unheimlich sexy, geheimnisvoll, besitzergreifend und nicht zu guter letzt sehr dominant, entführt die weibliche Protagonistin, die meistens entweder sexuell total unerfahren ist oder tiefgreifende Probleme in ihrer Vergangeheit hatte, in seine dunkle Welt. Er könnte jede andere Frau haben, doch sein Herz schlägt ausschließlich für das "Mauerblümchen", das gar nicht weiß wie hübsch sie eigentlich ist.

Sorry liebe Autoren und Autorinnen, aber diese beiden Charaktere kennen wir schon zu genüge! Bitte verschont uns mit weiteren solcher Bücher, schließlich ist es meist eh dieselbe Story^^

2. Die naive Jungfrau (Beispiel: Ana Steele aus SoG)

Sie sind häufig schon anfang, mitte 20 und hatten ohne jeglichen Grund noch nie in ihrem Leben Sex. Die Mädchen sind nämlich weder unattraktiv, schüchtern oder in irgendeiner Weise religiös, was das ganze erklären könnte. Ach ja und um Verhütung hat sie sich natürlich auch noch nie Gedanken gemacht. Wieso sollte sie auch? Ist ja nicht so als ob die Pille oder Kondome wichtig wären *Kopfschüttel* Es ist erst in dem Moment wichtig, indem sie auf Mr. Right trifft und mit ihm in die Kiste steigt.

3. Die tollpatschige, unsichere und nicht gerade selbstbewusste Protagonistin (Beispiel: á la Bella Swan)

Okay hier muss ich zugeben, dass ich Bella früher eigentlich ganz gerne mochte - jedenfalls in "Bis(s) zum Morgengrauen". Doch mit den darauffolgenden Bänden konnte ich sie immer weniger verstehen bzw. leiden. Das lag vor allem an ihrem Verhalten! Das meistens aus ihrem Mund war nichts weiter als das reinste Rumgeheule. Besonders in "Bis(s) zur Mittagsstunde", als Edward sie verlässt, zerfließt Bella buchstäblich in Selbstmitleid und fühlt sich darin bestätigt das sie nie gut genug für ihn war. Hallo?! Ich meine, seien wir doch mal ehrlich Mädels, möchten wir uns an so jemandem orientieren? Was sollen wir von Bella bitte schön lernen? Wie man sich von einem Jungen richtig abhängig macht,nur noch Augen für ihn hat, seine Freunde vernachlässigt und wenn er dann weg ist, total alleine dasteht? Nein, dass ist ganz sicher kein Vorbild!

4. Eine bitterböse Regierung unterdrückt die Menschen entweder mit strengen Vorschriften oder hat es auf irgendeine Weise geschafft die Menschen von sich abhängig zu machen.

Ein typisches Dystopie-Szenario. Doch irgendwann macht es bei den Protagonisten klick und sie begehren gegen die Machenschaften der Regierung auf, wodurch sie plötzlich auf die Abschussliste gesetzt werden und auf der Flucht sind. Sie geben nicht auf und kämpfen für eine bessere Zukunft, was am Ende auch der Fall ist. Warum ist in der Zukunft eigentlich alles immer schlecht?




Welche Dinge könnt ihr nicht mehr lesen?

Lg

Kommentare:

  1. Ich habe dir einen Award verliehen ^-^

    http://monaslittleworld90.blogspot.de/2013/07/one-lovely-blog-award.html

    Liebe Grüße

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Hallo :)

schön das ihr auf meinem Blog gelandet seid! Wenn ihr wollt, dann könnt ihr mir einen Kommentar da lassen. Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen^^ Viel Spaß beim Stöbern!

- Sarina